Die Digitale Transformation des Lernens als Wettbewerbsvorteil

Wir nähern uns einem Punkt, an dem die rasche Beschleunigung der Technologie im Zusammenhang mit Bildung, Kursentwicklung und Lernen große Mengen an Inhalten und Wissenskonzepten produziert. Diese Inhalte sind heute für Lerner aller Altersstufen erreichbar, vorausgesetzt, sie haben Zugang zum Internet und einen Computer oder ein Mobilgerät. Es hängt nicht länger von Zeit und Raum ab, wann und wo die einzelnen lernen. Dadurch wird die Beschleunigung des Lernens mithilfe der Digitalisierung zunehmend zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor für Organisationen.

Das Wesen der Arbeit ändert sich

Die aktuellen Änderungen im Wesen der Arbeit und die Digitalisierung verursachen Herausforderungen für Organisationen, während das Lernen messbarer, entwickelter und zielorientierter wird. Gleichzeitig wird die Arbeit spontaner, virtueller und hypervernetzt. Laut Gartner* hat das weniger routinegeleitete Wesen der Arbeit bereits damit begonnen, die virtuell oder physisch in Schwärmen erledigte Arbeitsmenge zu vergrößern. Gartner** führt aus, dass in Zukunft viele Organisationen davon ausgehen, mehr in IT und digitale Kapazitäten zu investieren. Dennoch fehlt bei einem großen Teil der Organisationen immer noch das Verständnis dafür, was digitale Unternehmen bedeuten und welche Herausforderungen damit einhergehen.

Wie man sich auf die digitale Transformation des Lernens vorbereiten kann

Durch die Vorbereitung auf die Digitalisierung des Lernens können Organisationen ihre Fähigkeit zur Umwandlung beschleunigen und einen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Konkurrenten erzielen. In unserem Weißbuch untersuchen wir das sich wandelnde Wesen der Arbeit und des Lernens von Organisationen. Die folgenden Schlüsselerkenntnisse fassen zusammen, wie Organisationen sich unserer Meinung nach auf die digitale Transformation des Lernens vorbereiten sollten.

1. Start der digitalen Arbeitsplatzinitiativen

Interne Initiativen sind ein Schlüsselelement, wenn sich Organisationen darauf vorbereiten, sanft in eine digitale Wirtschaft einzutreten. Um die Effizienz eines digitalen Arbeitsplatzes zu maximieren, ist das Verständnis für die unterschiedlichen Quellen von Motivation und Engagement bei unterschiedlichen Generationen von Arbeitnehmern ganz wesentlich. Durch interne digitale Arbeitsplatzinitiativen innerhalb der Organisationen ist es für diese einfacher, Flexibilität, Engagement, und Effizienz beim Übergang unter den Mitarbeitern zu erhöhen.

2. Verbessern der Organisationsfähigkeiten

Mit dem Anstieg der Spontanität und über Vernetzung bei der Arbeit müssen Unternehmen ihre organisatorischen Kapazitäten entwickeln, um auf die durch die Digitalisierung eingeführten neuen Betriebsmodelle zu reagieren. Es ist ganz entscheidend, die Menschen bei der Änderung ihrer Denkweise und ihres Verhaltens mitzunehmen, um den neuen Arbeitsweisen zu entsprechen. Dazu gehört beispielsweise das virtuelle Arbeiten im Schwarm. Ohne ein gutes Verständnis der Digitalisierung und der damit verbundenen Chancen ist es für die Mitarbeiter eine Herausforderung, in der sich ändernden Arbeitswelt mitzuhalten.

3. Sicherstellen der Kooperation zwischen CIOs und HR

Die CIOs und HR in einer Organisation müssen bei der Definition der Technologiekapazitäten für digitales Arbeiten, digitales Lernen und digitale Mitarbeiterentwicklung zusammenarbeiten, um die Umstellung zu erleichtern. Bitte beachten Sie, dass es nicht ausreicht, die physischen Arbeitsprozesse zu reproduzieren, da die in der digitalen Umgebung verlangten Fähigkeiten andere sind.

4. Lernen messen & analysieren

Heutzutage treten Lernen und Problemlösungen häufig in sozialen und informellen Szenarien auf. Ob formal oder informell - es ist entscheidend für die Unternehmen, dass sie Instrumente an der Hand haben, um alle Arten von Lernaktivitäten sowohl zu messen als auch zu analysieren. Beachten Sie dabei, dass die Kapazität zur Lernevaluierung eng mit den tatsächlichen Ausführungsmöglichkeiten verbunden sind.

Die Unternehmen müssen jetzt ihre eigenen Lernmanagementsysteme kritisch analysieren und prüfen, ob diese den neuen Herausforderungen der Digitalisierung gewachsen sind. Wir glauben, dass die digitale Umgestaltung des Lernens die nächste große Herausforderung für alle Organisationen ist. Und sie vollzieht sich jetzt.

Dr. Charles Camarda, Astronaut, NASA
Janne Hietala, Kaufmännischer Direktor, Arcusys

Wettbewerbsvorteil durch digitale Transformation

Wir freuen uns, bekanntgeben zu können, dass unser Weißbuch zum Thema: „Die digitale Transformation des Lernens - warum wir einen neuen „ApolloEffekt" brauchen" bald erhältlich sein wird. In diesem Buch werden die miteinander zusammenhängenden Themen des Wesens des Lernens verdeutlicht, und es bietet darüber hinaus neue Einblicke in die Lern-und Problemlösungsprozesse bei der NASA. Finden Sie mehr darüber heraus, wie Sie die Digitalisierung des Lernens in einen Wettbewerbsvorteil für sich umwandeln können, und registrieren Sie sich nun, um sofort bei Erscheinen ein Exemplar des Dokuments zu erhalten.

* Forschungshinweis Gartner: Continuing Changes in the Nature of Work, 2010-2020 (2010)
* Forschungshinweis Gartner: Creating Your Digital Edge Through a Competency-Based Talent System (2014)

Laden Sie unser White Paper herunter

Laden Sie unser White Paper herunter

Wir freuen uns, bekanntgeben zu können, dass unser White Paper zum Thema: ‚Digitale Transformation des Lernens - Warum wir einen neuen „Apollo-Effekt" brauchen‘ nun zum Download verfügbar ist. Dieses White Paper richtet sich an CDOs, CLOs, CHROs, CEOS und Fach- bzw. Führungskräfte, die für Lernen und Entwicklung in Organisationen verantwortlich sind. Verfasst wurde es von Dr. Charles Camarda, NASA, und Janne Hietala, Arcusys.

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