Finnische Studenten und die NASA Epic Challenge laden Unternehmen ein, sich ihnen bei der kreativen Problemlösung anzuschliessen

Die Boeing Company und die Astronauten Tim Kopra und Dr. Charles Camarda, Repräsentanten der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde (NASA), besuchten Finnland, um über die kreativen Problemlösungsmöglichkeiten im NASA Epic Challenge Trainingsprogramm zu sprechen. Das Programm ermöglicht es den finnischen Studenten, Lösungen für die epischen Herausforderungen der Menschheit zu schaffen. Einige der Studententeams haben bereits Fördermittel für die Entwicklung ihrer Projekte in Startups erhalten. Unternehmen rund um den Globus sind eingeladen, sich den Studierenden in ihren kreativen Lösungswegen anzuschliessen.

Helsinki, Finnland, 10. Mai 2017. Komplexe und fachübergreifende Probleme brauchen neue, vielseitige Lösungen, die seit zwei Jahren durch das Epic Challenge Trainingsprogramm entwickelt wurden. Das Programm wurde von der NASA entwickelt und hat mit Branchenführern wie Arcusys und Boeing zusammengearbeitet.

"Bei der Epic Challenge geht es darum, die verschiedenen Stärken optimal zu nutzen und sich schnell von Misserfolgen zu erholen", sagt Charles Camarda, Sr. Advisor für Engineering Development und Astronaut bei der NASA. "Obwohl die Annahme neuer Arbeitsweisen fühlbar ist, ist es eine ausgereifte Kultur der kreativen Problemlösung ein wirtschaftlich tragfähiges Werkzeug für Unternehmen."

Finnische Studenten sind Pioniere in der Problemlösungskultur

Eine Kultur der kreativen Problemlösung wird im NASA Epic Challenge Trainingsprogramm entwickelt. Das Programm wird in Finnland in Zusammenarbeit mit Arcusys und finnischen Bildungseinrichtungen durchgeführt. Ziel des Programms ist es, junge Menschen dazu zu ermutigen, Mathematik und Naturwissenschaften zu studieren und in der Luft- und Raumfahrtindustrie zu arbeiten. Im Laufe des Programms, das im Jahr 2015 begann, haben die finnischen Studenten mit Projekten wie der Kolonisation des Mars gearbeitet. Die Studenten haben Hunderte von verschiedenen Konzepten für die NASA entwickelt. Darüber hinaus haben acht Studententeams externe Förderung für die Weiterentwicklung dieser Konzepte erhalten.

Die NASA Astronauten Dr. Charles Camarda und Tim Kopra, zusammen mit Associate Technical Fellow Dr. Michael Richey von Boeing, sind derzeit in Finnland, um über das Trainingsprogramm zu sprechen. Nach den drei Experten würden auch Unternehmen von einer Kultur der kreativen Problemlösung profitieren.

Unternehmen können in vielerlei Hinsicht von einer Problemlösungskultur profitieren

Für Unternehmen erfordert die Annahme einer Problemlösungskultur eine Veränderung, wie die Dinge getan werden. Eine nachgiebige Umgebung, in der es keine Angst vor dem Scheitern gibt, schafft optimale Bedingungen für die Lösung von Problemen. Eine Kultur der kreativen Problemlösung für das Geschäft zu erfassen gelingt am besten, wenn die richtige Einstellung mit dem richtigen Werkzeug verbunden ist.

In diesem Fall haben finnische Unternehmen hervorragende Voraussetzungen, um erfolgreich zu sein. Camarda stellt fest, dass in finnischen Schulen das Versagen nicht als entmutigend angesehen wird. Darüber hinaus sind die technologischen Voraussetzungen in diesem Land gut. Durch den fortschreitenden Vormarsch der Digitalisierung gewinnen Unternehmen Zugang zu einer ganzen Welt von Möglichkeiten um Herausforderungen zu meistern. Infolgedessen ist das Lernen der Mitarbeiter sprunghaft gekommen. Das Zusammenarbeiten, unabhängig von der psychischen Lage, ist einfacher geworden, sodass es möglich geworden ist, sich mit Spezialisten aus jedem Bereich in Verbindung zu setzen.

Im Programm "Epic Challenge" arbeiten die Studierenden in der von Arcusys entwickelten digitalen, phänomenbasierten Valamis - Learning Experience Platform. Diese Plattform ermöglicht es Studenten, unabhängig von Standort Teams zu bilden, auf die Stärken des anderen aufzubauen und das Wissen gleichzeitig in verschiedenen Teilen der Welt auszutauschen.

"Gemeinsam mit dem Epic Challenge Programm entwickeln wir kontinuierlich eine Lernumgebung, die eine kreative Problemlösung unterstützt" sagt Arcusys Chief Commercial Officer Janne Hietala. "Das Lernen projektorientiert gestalten und ‘epic challenges' bereitstellen hilft, dass die Lernenden motiviert bleiben. Die auf der Plattform gesammelten Informationen helfen bei der Förderung der Datenwissenschaft des digitalen Lernens und der Lernmethoden."

Unternehmen haben klare Wettbewerbsvorteile bei der Nutzung kreativer Lösungswege erkannt. Zum Beispiel erwähnt Camarda die ökonomischen Vorteile und Zeitersparnisse von schnelleren Prozessen. Es erlaubt auch die volle Nutzung der Kompetenz der gesamten Organisation. Insbesondere internationale Unternehmen können sich aus der ganzen Welt auf Fachwissen verlassen. Darüber hinaus lernen die Mitarbeiter schneller und gewinnen einen besseren Einblick in ihre Arbeit.

Charles Camarda's Tipps für eine Kultur der kreativen Problemlösung: Wie ein Unternehmen anspruchsvolle Situationen anpacken kann:

  1. Verstehen. Machen Sie sich klar, welches Problem gelöst werden soll.
  2. Sorgen Sie für ausreichende Ressourcen. Holen Sie sich die besten Experten, die Sie benötigen, um das Problem zu lösen, bauen Sie ein multikulturelles Team und nutzen Sie Crowd Sourcing.
  3. Haben Sie keine Angst zu scheitern und lernen Sie aus Misserfolgen. Erstellen Sie eine Umgebung, in der Fragen und Misserfolge erlaubt sind. Lernen zu scheitern ist entscheidend fuer die Entwicklung
  4. Nutzen Sie Technologie und Digitalisierung. Die digitale Umgebung kann die Problemlösung beschleunigen und Ressourcen sparen.
  5. Haben Sie keine Angst! Eine Veränderung ist eine großartige Chance, wenn sie gut gesteuert wird.

Über Arcusys

Arcusys ist ein international wachsendes IT-Unternehmen, das sich auf die Digitalisierung des Lernens spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde vor kurzem in Gartners 2016 Market Guide fuer Corporate Learning Suites als Repräsentant des Produktes Valamis gelistet. Die Valamis - Learning Experience Platform hilft Kunden, die Vorteile der digitalen Transformation zu einem Wettbewerbsvorteil zu machen. Die Kunden von Arcusys sind grosse Organisationen im privaten und öffentlichen Sektor. Mit Hauptsitz in Joensuu, Finnland, hat Arcusys insgesamt sieben Standorte in Finnland, Deutschland, den USA und Russland.

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