• Dezember 21, 2018

Top E-Learning Trends in 2019: Vorhersagen von Experten

Zum Beginn des neuen Jahres ist jetzt eine gute Zeit, um in die Zukunft zu blicken und zu sehen, was wir im Laufe des kommenden Jahres im Corporate Learning erwarten können. Wir haben führende Experten interviewed, um herauszufinden, was die aufkommenden Trends sind und was die wichtigsten Faktoren sind, die das Feld des Corporate Learning in 2019 beeinflussen werden.

Technologie wie künstliche Intelligenz (KI) wird weiter voranschreiten und Geschäftsmodelle beeinflussen. Lernen im Fluss der Arbeit sowie die Rolle des kontinuierlichen Lernens und der Selbstverbesserung werden im Berufsleben immer öfter genannt. Detaillierte Analysen werden in das Corporate Learning involviert.

Über den Experten

Julie Hiipakka
Learning Research Leader bei Bersin, Deloitte Consulting LLP
Julie Hiipakka leitet die Lernforschung für Bersin, Deloitte Consulting LLP. Julie hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Lernen und Entwicklung, Talentmanagement und Personalbeschaffung für Consulting und In-House-Positionen. Ihre Praxiserfahrung umfasst die Erstellung globaler Onboarding-Programme, die Nutzung von selbsterstellten Pear-Learning-Programmen im Rahmen von Führungstrainings, Teilnahme mehreren Fusionen und Integrationen und die Leitung eines global tätigen Teams. Julie hilft Unternehmen, ihren Unternehmenseinfluss zu steigern, indem sie Lern-, Talent- und Veränderungsmaßnahmen mit den Unternehmenszielen und -strategien verbindet.

Lernen im Fluss der Arbeit

Im kommenden Jahr werden Lern- und Entwicklungsleiter die Gelegenheit nutzen, um im größeren Umfang Maßnahmen zu ergreifen, die das Lernen im Arbeitsablauf weiter verbreiten.HiipakkaJulieeLearningTrends, Valamis, Bersin

1. Lern- und Entwicklungsleiter werden das Lernen im Arbeitsablauf für die Arbeitnehmer und ihre Organisationen erleichtern.

Im Jahr 2019 werden sich die Lern- und Entwicklungsleiter darauf konzentrieren, die Systeme und Prozesse so zu gestalten, dass sie den Mitarbeitern helfen, ihre Leistung zu erbringen.

Unter Verwendung der Prinzipien und Elemente des Design-Thinkings gewinnen sie ein tieferes Verständnis für ihre Mitarbeiter, indem sie sie beobachten und mit ihnen sprechen, um so die Komplexität und unterschiedlichen Anforderungen dern Aufgaben, mit denen sie konfrontiert sind, besser zu verstehen.

Durch diesen Prozess werden Lern- und Entwicklungsleiter dann effektiver mit Geschäftsführern zusammenarbeiten, um Leistungshindernisse zu identifizieren und zu beseitigen.HiipakkaJulieeLearningTrends, Valamis, Bersin

Danach werden Lern- und Entwicklungsleiter besser in der Lage sein, die Erfahrungen von Mitarbeitern und Arbeitnehmern durch die Entwicklung von individuellen „Wegekarten“ zu dokumentieren, was dazu beitragen wird, potenzielle Lösungen anzubieten, die direkter zu den jeweiligen Themen passen.

2. Lernen und Entwicklung wird sich auf die Verwendung von Leistungsdaten anstelle von Lernmetriken verlagern.

Seit Jahren konzentrieren sich viele Lern- und Entwicklungsleiter auf den Aufbau von Schulungen und die Messung der damit verbundenen Aktivitätsniveaus – der Trainingszeit und der Menge der absolvierten Inhalte.

Lernstunden und Kursabschlüsse geben aber nicht das gesamte Bild davon wieder, was Lernen beinhaltet.HiipakkaJulieeLearningTrends, Valamis, Bersin

Daher wird es für Unternehmen üblicher werden, quantitative und qualitative Leistungsdaten in Echtzeit auszutauschen. Beispielsweise können Unternehmen Peer-Feedback in Echtzeit sammeln und weitergeben, oder Verkäufer können mit Hilfe einer App, die sie einem mobilen Gerät nutzen, vor Ende ihres Arbeitstages sehen, wie weit sie ihr Umsatzziel erreicht haben.

Auf diese Weise können die Mitarbeiter verstehen, wie sie ihre Leistung erbringen, und sich dann in Echtzeit anpassen, um Ziele zu erreichen oder besser zusammenzuarbeiten.

3. Organisationen werden das Lernen anerkennen, nutzen und feiern, dass es organisch geschieht, um es bekannter zu machen.

Bersin hat untersucht, wie sich Unternehmen entwickeln, um Lernen und Zusammenarbeit miteinander zu verbinden; die Weitergabe dieser Studien ist ein Schwerpunkt der Forschung im Jahr 2019.

Unternehmen können jedoch erwarten, dass Lern- und Entwicklungsleiter sie dabei unterstützen, indem sie hervorheben, wie das Lernen im Arbeitsfluss des gesamten Unternehmens abläuft.

Anwendungsprogrammschnittstellen (API) und Speicher für die Lernfortschritte erfassen beispielsweise Nachweise für das Lernen und machen es für Einzelpersonen und ihre Organisationen als Lernaktivität sichtbar.

Lern- und Entwicklungsleiter werden sich auch für die Aspekte in ihren Organisationen einsetzen, die natürliches Lernen zelebrieren – Reden über das Lernen aus Fehlern und Belohnen von angemessenen Risiken und Experimenten.

Warum ist es für Unternehmen jetzt mehr denn je wichtig, in Lernen und Entwicklung zu investieren?

Mit der aktuellen Geschwindigkeit des Wandels ist Anpassungsfähigkeit heute der Schlüssel zum individuellen und kollektiven Erfolg, insbesondere da es im Zusammenspiel mit einem sozialen Unternehmen steht.

In Bersins Forschungsbericht aus dem Jahr 2017 zur High Impact Learning Organization wurde festgestellt, dass die stärksten Geschäftsergebnisse in Unternehmen erzielt wurden, in denen die Entwicklung in die Arbeit selbst eingebettet ist, so dass die Mitarbeiter neue Dinge tun, experimentieren und auf die Anleitung zugreifen, die sie für ihren Erfolg benötigen.

Wenn jeder für die Entwicklung seiner selbst und die Unterstützung für Andere verantwortlich ist, ermöglicht dies der gesamten Organisation eine kontinuierliche Entwicklung und Anpassung an ihre Umgebung.

Über den Experten

Heather McGowan
Future of Work-Strategin und gefragte Keynote-Sprecherin über die Zukunft der Arbeit und die Zukunft des Lernens
Heather McGowan ist eine Future of Work-Strategin und gefragte Keynote-Sprecherin über die Zukunft der Arbeit und die Zukunft des Lernens. Heather McGowan begann im Jahr 2014 als Keynote-Rednerin. Sie hat mit Amdocs, XQ/Emerson Collective, Citi, World Bank und AARP sowie mit anderen Firmenkunden zusammengearbeitet, die von Start-ups bis hin zu börsennotierten Fortune-500-Unternehmen, darunter Autodesk und BD Medical, reichen.

Die Zukunft der Arbeit ist Lernen

Das Lernen in Unternehmen muss sich vom Aneignen von Fähigkeiten und Kenntnissen, die in einer festgelegten Sitzung gelehrt werden, zum Lernen als Teil der Arbeit entwickeln.heathermcgowaneLearningTrends, futureofwork, Valamis

Lernen findet täglich am Arbeitsplatz statt. Lernen ist das, was passiert, wenn Sie einen Workaround finden und wenn Sie sich der Ausnahme vom Prozess annehmen.

Wenn Sie bedenken, dass ein Algorithmus die gesamte routinemäßige kognitive Arbeit besser ausführen kann, bleibt nur die nicht-routinemäßige Arbeit übrig, für die Sie die Ausnahmen finden müssen – mit anderen Worten, Sie müssen Lernen.

Wenn alle Arbeiten zum Lernen werden, dann entwickeln sich die Lern- und Entwicklungsleiter von Menschen am Ende des Flurs, die bestimmte Fähigkeiten schulen, zu Coaches, die in den Prozess eingebunden sind und bei On-Demand-Learning und dem Erfassen der Lerninhalte behilflich sind.

Außerdem müssen wir von festen Arbeitsplätzen zu Reid Hoffmans Konzept der "Tours of Duty" übergehen. In diesem Prozess sucht der einzelne Mitarbeiter kontinuierlich nach Fähigkeiten, die er an die Automatisierung weitergeben kann, nach neuen Fähigkeiten und Kenntnissen, die er erwerben kann, und nach neuen Technologien, die sein menschliches Potenzial erweitern können. Zusammenfassend sollte dieser Prozess eine kontinuierliche Bewertung darstellen, um die nächste Rolle zu identifizieren und vorzubereiten.

Über den Experten

Lauri Järvilehto
Generalist, Denker, Macher
Gründer der Finnischen Akademie der Philosophie und Mitbegründer des Game-Studios für Lernspiele "Lightneer". Lauri hat mehrere Bestseller-Bücher über das Denken und Lernen geschrieben und ist ein auf der ganzen Welt aktiver Redner.

1. Die Rolle des kontinuierlichen Lernens und der ständigen Verbesserung wird im Unternehmensleben immer stärker in den Vordergrund treten.

Da Unternehmen darum kämpfen müssen, mit den Veränderungen in ihren Schlüsselmärkten Schritt zu halten, müssen sie in die Aktualisierung der Kompetenzen ihrer Mitarbeiter investieren.laurijarvilehtoeLearningTrends, Valamis

Dies ist eine direkte Folge des sich ständig beschleunigenden Wandels auf den Weltmärkten.

2. Der zweite Punkt, der besonders für Unternehmensführer von entscheidender Bedeutung sein wird, ist das Verständnis von Programmierung und maschinellem Lernen aus erster Hand.

Es wird sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich sein, ein komplexes Technologieprojekt ohne zumindest rudimentäres Verständnis der beteiligten Technologien zu verwalten, selbst wenn ein kompetenter Technologie-Direktor und Projektmanager beteiligt wären.

Ein Großteil der Technologiebranche leidet derzeit unter überhöhten oder gar unrealistischen Erwartungen an Technologieprojekte.

Damit eine Führungskraft in der Lage ist, fundierte Entscheidungen zu treffen, ist es wichtig zu verstehen, was unter der Oberfläche passiert.

3. Drittens kann die Verteilung kontinuierlicher Lernziele auf eine Vielzahl von formalen und informellen Lernwerkzeugen Unternehmen dabei helfen, erfolgreich zu sein.

Neben dem Lernen in Lehrveranstaltungen und Workshops können auch MOOCs und andere Online- und mobile Ressourcen die Fähigkeit eines Unternehmens zur Aktualisierung und Verbesserung der Kompetenzen seiner Mitarbeiter erheblich verbessern.

Warum ist es für Unternehmen heute wichtiger denn je, in Lernen und Entwicklung zu investieren?

Kein Unternehmen ist vor potenziellen und sogar plötzlichen Veränderungen in seinen Schlüsselmärkten sicher.

Eine Marktstörung kann zu einer sehr schnell eskalierenden Situation führen, in der wichtige strategische Prozesse nicht in der Lage sind, dem veränderten Markt einen Mehrwert zu bieten.

Die Fähigkeit, das Wissen und die Kompetenz in der Organisation schnell auf den neuesten Stand zu bringen, hilft bei der Neugestaltung von Prozessen und Strategie, die den veränderten Markt bedienen oder vielleicht sogar neue Marktchancen schaffen.

3 Tipps, die man bei der Neugestaltung der Lernstrategien für 2019 im Kopf behalten sollte:

  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Unternehmen über effiziente Prozesse und Möglichkeiten zum Lernen und zur Erweiterung der Kompetenzen.
  • Fokussieren Sie sowohl auf formale als auch auf nicht-formale Methoden. Entdecken Sie selbstorganisiertes Lernen.
  • Bilden Sie Führungskräfte in den Bereichen maschinelles Lernen, Programmierung und technologische Grundlagen aus.

Über den Experten

Dmitry Kudinov
Chief Technology Officer, Valamis
Als Chief Technology Officer bei Valamis leitet Dmitry Kudinov die Produktentwicklung bei Valamis mit seiner Führungsstärke, seiner Expertise und seinem umfassenden Verständnis der Bedürfnisse von Mitarbeitern und Kunden. Dmitry nutzt seine technische Expertise geschickt zur Erreichung der Geschäftsziele und seine Projekte reichen von der Implementierung von Portalen bis zur Optimierung hochkritischer Geschäftssysteme.

1. Das Jahr 2018 stand im Zeichen von „KI über alles“ mit einem Hype in Bezug auf KI und Machine Learning.

Analysten sprechen über KI und die Vorteile, die sie bringen könnte, Anbieter sprechen über KI, die in ihre Angebote integriert ist.

Gleichzeitig sind reale praktische Beispiele für die Lösung tatsächlicher Probleme, mit denen das Lernen in Unternehmen heutzutage konfrontiert ist, wirklich selten und noch nicht in großem Maßstab vorhanden.

Im Laufe des Jahres 2019 erwarte ich bei den Kunden eine gewisse Ernüchterung in diesem Bereich, und gleichzeitig wird es eine wachsende Zahl von realen Anwendungen geben, bei denen die KI eine wichtige Rolle bei der Erzielung praktischer Vorteile spielen wird.d_kudinoveLearningTrends, Valamis

Diese Beispiele werden sicherlich sehr branchen-, ja sogar unternehmensspezifisch sein, da ein aktueller Stand der KI keine breiteren „generischen“ Lösungen zulässt, vor allem wegen der Menge an qualitativ hochwertigen Daten, die von der KI für die Schulungen benötigt wird, sowie wegen spezifischer Modelle, die Prozesse in Unternehmen widerspiegeln müssen, um nützlich zu werden.

2. Ein weiterer Trend, der auch mit der KI zusammenhängt und sich 2019 fortsetzen wird, ist, dass die aktuellen L&E-Tools mehr KI-basierte Lösungen in ihr Angebot aufnehmen werden.

Zuerst kommt es als ein Muss, da jeder Anbieter versucht, mit der Konkurrenz mitzuhalten und zumindest im Marketing seine Fähigkeiten der KI-Nutzung zu bewerben. Es wird aber auch viele Anbieter geben, die weiter gehen werden, als nur zu sagen, dass sie eine KI verwenden. Sie werden die KI für tatsächliche Anwendung in Bereichen wie automatisierte Tagging von Lerninhalten, personalisierte Content-Empfehlungen und persönliche Assistenten einsetzen.

3. Als dritten Trend im Jahr 2019 erwarte ich das Wachstum der analytischen Fähigkeiten von L&E-Profis sowie mehr Analytik im Bereich Corporate Learning.

In den letzten Jahren war Big Data ein großer Trend und jetzt holen L&E-Abteilungen auf und schließen analytische Kompetenzlücken in ihren eigenen Teams, um praktischen Nutzen daraus zu ziehen, dass immer mehr Daten als Teil eines Lernprozesses in Unternehmen verfügbar sind.

Darüber hinaus reagieren die Anbieter auf den Trend und liefern mehr Daten aus dem Lernprozess sowie mehr xAPI-basierte Lösungen, die es ermöglichen, vielfältigere Daten über das Lernen zu sammeln.

Warum ist es für Unternehmen jetzt mehr denn je wichtig, in Lernen und Entwicklung zu investieren?

Ich stimme der Aussage nicht zu, dass sie jetzt noch wichtiger ist als in der Vergangenheit. Es war immer so, dass Investitionen in das Wachstum, das Lernen und die Entwicklung Ihrer Mitarbeiter sich positiv auf die Gesamtleistung und Stabilität des Unternehmens auswirken. Die umsatzstärksten Unternehmen haben solche Investitionen in unterschiedlicher Ausprägung schon immer getätigt.

Im Moment wird es nur noch deutlicher, dass ohne eine solche Investition ein Unternehmen ziemlich bald aus dem Geschäft sein wird, da wachsende Komplexität und schnellere Veränderungen viel mehr Flexibilität und Anpassung von den Mitarbeitern des Unternehmens erfordern. Dies ist aber unmöglich, wenn man nicht lernt, dies auf einer konstanten Basis umzusetzen.

Wachsende Komplexität und schnellere Veränderungen erfordern viel mehr Flexibilität und Anpassung von den Mitarbeitern des Unternehmens. Dies ist aber unmöglich, wenn man nicht lernt, dies auf einer konstanten Basis umzusetzen.d_kudinoveLearningTrends, Valamis

Schauen Sie sich Dmitry Kudinov's Erwartungen für das Jahr 2018 an

  1. Organisatorisches Lernen wird Teil der Unternehmensstrategie
  2. Die Rolle von Learning Analytics wird an Bedeutung gewinnen
  3. Lernen mit Technologie fördern (KI/AR)

Die Zukunft des Lernens dreht sich um die Frage, wie Investitionen in das Lernen zu echten Unternehmensergebnissen führen. Die einzige Möglichkeit, dies zu messen, ist mit realen Daten, die von geeigneten Technologien gesammelt und analysiert werden. „Organisationales Lernen als Teil der Unternehmensstrategie wird zur Norm werden, da immer mehr Manager erkennen, dass Veränderungen und Umwälzungen in ihrem Geschäft unvermeidlich sind und der Umgang mit ihnen mit kontinuierlicher Weiterbildung und Schulung des Personals verbunden ist", sagt Dmitry Kudinov, leitender Technology Officer bei Valamis.

Kudinov warnt: „In Unternehmen, in denen die Personalabteilung allein für Schulungen verantwortlich ist, die nicht wirklich mit den Zielen eines Unternehmens gekoppelt sind, werden Lücken zwischen Strategie und Umsetzung sichtbar." Er fügt hinzu: „Solche Unternehmen werden anfälliger für Marktstörungen durch technologische Veränderungen und durch Wettbewerber, die in der Lage sind, technologischen Fortschritt zu nutzen."

Lernanalysen spielen eine entscheidende Rolle bei der Abstimmung von Lern-Initiativen auf die Ergebnisse und stellen eine kontinuierliche Aufgabe dar. So, wie das organisationale Lernen Teil der Unternehmensstrategie wird, erhöht sich die Notwendigkeit für seine Messung." sagt Kudinov. Von den Führungskräften bis hin zu den einzelnen Mitarbeitern kann das Verständnis für die positiven Auswirkungen des Lernens auf die Organisation und die gewünschten Ergebnisse optimiert werden.

Neue Arten von Lerntechnologien müssen sich weiterentwickeln, wobei die vielversprechendsten die künstliche Intelligenz (KI) und die Virtual/Augmented Reality (VR/AR) sind, die dem Lernen im Unternehmen eine neue Dimension eröffnen.

Kudinov teilt seine Erkenntnis: „Wenn KI mit den Analysen verknüpft wird, könnte personalisiertes Lernen direkt mit den Unternehmenszielen kombiniert werden, so dass das Lernen zum effektivsten Weg wird, die Strategieziele zu erreichen."

Es ist daher nicht verwunderlich, dass Kudinov der Meinung ist, dass Investitionen in Lerntechnologie Teil einer Gesamtstrategie mit klar definierten Zielen sein sollten.

„Unternehmen haben ihre Missionen und Strategien, aber alle müssen erkennen, dass sich unsere Welt ständig verändert. Anpassung ist nur durch Lernen möglich."

Die Welt, in der wir leben und arbeiten, verändert sich rasant durch technologische Fortschritte in der künstlichen Intelligenz (KI), Human Augmentation Systems (HAS) und reaktionsfähige Anwendungen, die Menschen dabei helfen, ihre Ziele zu erreichen und dabei mehr Zeit für Kreativität und Innovation ermöglichen.

Diese Technologien werden auch in den kommenden Jahren Einfluss auf das Design und die Nutzung von E-Learning am Arbeitsplatz haben. Intelligente E-Learning-Managementsysteme, die auf menschliche Eingaben reagieren, werden immer alltäglicher. Der Zugriff auf digitale Lerninhalte wird durch Chatbots unterstützt und durch Automatisierung auf der Basis von Präferenzen an den jeweiligen Benutzer personalisiert. Soziales Lernen wird auch weiterhin die Beteiligung in Communities fördern und eine zentrale Rolle bei der Verbesserung des Lernens durch Feedback-Systeme spielen. Es wird mehr Möglichkeiten für Mitarbeiter geben als je zuvor, wie, wo und wann sie auf Lernmaterialien zugreifen können.

Was können wir im Hinblick auf die Entwicklung des organisationalen Lernens im Jahr 2018 erwarten? Um mehr darüber zu erfahren, haben wir führende Köpfe aus den Bereichen Lernen und Entwicklung sowie Unternehmensentwicklung befragt. Wir haben jeden Experten gebeten, die wichtigsten Faktoren zu benennen, die sich auf Lernen und Design auswirken, sowie die Gründe, warum Lernen zur Grundlage für den Erfolg von Organisationen geworden ist. Ein paar Trends haben sich herauskristallisiert:

  1. Die Lernstrategie muss auf die Geschäftsstrategie ausgerichtet sein
  2. Die Messung des Lernens wird zukünftig von zentraler Bedeutung sein
  3. Personalisiertes Lernen wird die organisatorischen Ziele verbinden
  4. Mitarbeiter brauchen einen konstanten Fluss an Informationen, damit sie in neuen Themengebieten auf dem Laufenden bleiben können.

Lesen Sie mehr darüber, warum diese vier Trends im Bereich des organisatorischen Lernens von entscheidender Bedeutung für jede Organsiation sind.

Über den Experten

Josh Bersin
Corporate Talent, HR, & Learning Analyst, Gründer von Bersin by Deloitte
Josh Bersin ist ein unabhängiger Analyst und Gründer von Bersin by Deloitte. Er erstellt weltweite Nachforschungen in Humen Resources und HR-Technologie an. Er verbrachte einen großen Teil seiner Karriere in den Bereichen Technologie, Vertrieb, Marketing und Geschäftsführung und schreibt aktiv über die wichtigsten globalen Trends in Leadership, Management, HR und Talent Management-Technologien.

Sehen Sie sich Josh Bersin's Erwartungen für das Jahr 2018 an

Lernkulturen, Führung und digitale Compliance an vorderster Front von Organisationen

  1. Personalentwicklung in Ausrichtung mit anderen Zielen
  2. Organisatorische Transformation ist digital, aber es geht nicht darum, hinauszugehen und digital zu werden
  3. Compliance – gegenwärtige DSGVO-Entwicklungen in der EU

Auch im Jahr 2018 werden wir sehen, dass Organisationen die moderne berufliche Weiterentwicklung forcieren oder zumindest mit anderen Zielen in Einklang bringen. Sämtliche Mitarbeiter sind am Erfolg des Unternehmens beteiligt. Das bedeutet, dass jeder Mensch Fertigkeiten braucht, die zu zukünftigen Führungsqualitäten führen. Gleichzeitig wird die gesamte Geschäftswelt durch neue Technologien und sich verändernde Arbeitskräfte verändert.

Während einer Präsentation im Februar 2018 teilte Josh Bersin, Leiter und Gründer von Bersin by Deloitte, seine Einblicke in die wichtigsten eLearning-Trends, welche Organisationen in diesem Jahr beeinflussen werden, einschließlich der kritischen Bereiche, in denen die Arbeitskräfte betroffen sind. Er umriss eine „Führungskultur“, die von allen Management-Teams verlangt, sich auf die Förderung des Einzelnen und der Teams zu konzentrieren. In einer völlig transparenten Geschäftsumgebung sitzen Mitarbeiter am Steuer und wissen mehr über ihre Organisation als frühere Generationen. Mitarbeiter müssen sich als Teil des Erfolgs der Unternehmen sehen, für die sie arbeiten.

„Mitarbeiter müssen sich als Teil des Erfolgs der Unternehmen sehen, für die sie arbeiten.“

Bersin erwähnte außerdem, dass es zu einer umfassenden Umstrukturierung der Organisationen kommen wird und dass diese teilweise ohne Einbeziehung der Humanressourcen erfolgen wird. Ein Beispiel dafür ist die Einführung der Automatisierung in Standard-HR und Rekrutierungspraxis. „Organisatorische Transformation ist digital, aber es geht nicht darum, hinauszugehen und digital zu werden.“, sagt Bersin. Das digitale Zeitalter ist angekommen. Es ist an der Zeit, es entweder anzunehmen oder in die Bedeutungslosigkeit zu verschwinden.

Bersin riet auch dazu, dass alle Organisationen ein Auge auf die gegenwärtigen DSGVO-Entwicklungen in der EU haben sollten. Dies betrifft Organisationen, die internationale Geschäfte tätigen oder mit Mitarbeitern im Ausland arbeiten. „Für Compliance mit den DSGVO-Regularien bis Mai 2018 muss man verstehen, wie Mitarbeiterdaten verwendet werden und wem sie tatsächlich gehören“, sagt er.

Über den Experten

Daniel Araya
PhD, Technologieberater und Berater der Regierung
Daniel Araya ist ein Technologieberater und Berater der Regierung mit einem besonderen Interesse an technologischer Innovation, Politik und Lernen. Er ist Sharing Cities Policy Fellow und schreibt regelmäßig für verschiedene Medien wie Futurism, The Brookings Institution, Singularity Hub und Medium. Zu seinen neuesten Büchern gehören: Augmented Intelligence (2018), und Smart Cities as Democratic Ecologies (2015). Er hat an der University of Illinois in Urbana-Champaign promoviert und ist Absolvent des Graduiertenprogramms der Singularity University im Silicon Valley.

Sehen Sie sich Daniel Araya's Erwartungen für das Jahr 2018 an

Automatisierung hält Schritt mit künstlicher Intelligenz beim Corporate Learning

  1. Das Lernen in der heutigen Arbeitswelt erfordert kontinuierliche adaptive Lernsysteme.
  2. Führungskräfte und Entscheidungsträger müssen fortschrittliche KI-gesteuerte Lernsysteme einbinden, um sich an das beginnende Maschinenzeitalter anzupassen.

Im Jahr 2018 hat der eLearning-Markt schon einen Anstieg der Zahl der automatisierten Tools gesehen, die künstliche Intelligenz nutzen und die Bereitstellung von Inhalten für die Lernenden entscheidend vorantreiben. Dies ist besonders hilfreich im Hinblick auf die On-Demand-Bedürfnisse der meisten Lernenden, die es gewohnt sind, Informationen unterwegs mit mobilen Geräten zu erhalten.

Um weitere Einblicke in die Bereiche Automatisierung und KI im Corporate Learning zu erhalten, sprachen wir mit einem der führenden Köpfe in diesem Bereich, Dr. Daniel Araya. Er ist Technologie-Consultant und Regierungsberater mit einem besonderen Interesse an technologischer Innovation, Politik und Lernen. Er ist Sharing Cities Policy Fellow und schreibt regelmäßig für verschiedene Medien wie Futurism, The Brookings Institution, Singularity Hub und Medium. Zu seinen letzten Büchern gehören: Augmented Intelligence (2018), und Smart Cities as Democratic Ecologies (2015). Er hat an der University of Illinois in Urbana-Champaign promoviert und ist Absolvent des Graduiertenprogramms der Singularity University im Silicon Valley.

Dr. Araya erklärte uns, dass Automatisierung der natürliche Fortschritt in den meisten Branchen ist. Er sagte: „Angesichts der Fähigkeit der Technologie, Arbeit zu automatisieren, ist es naheliegend, dass die Entwicklung der richtigen Lerntechnologien für das Fortbestehen wissensbasierter Organisationen entscheidend geworden ist. Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen sind heute die Basis für eine breite Palette von Mainstream-Anwendungen wie Websuche, medizinische Diagnose und Smartphone-Software.“

Wie hat das alles angefangen? Es ist Zeit für eine kleine Geschichtsstunde:

Dr. Araya sagte: „Seit ihrer Entstehung vor etwa sechzig Jahren hat die KI sich von einem obskuren akademischen Feld zu einem mächtigen Treiber des sozialen und wirtschaftlichen Wandels entwickelt. Deep Learning, zum Beispiel hat die Mustererkennung, die Spracherkennung und die Verarbeitung natürlicher Sprache drastisch verbessert.“ Er fügte hinzu: „Diese technologische Revolution hat erhebliche Auswirkungen darauf, wie wissensbasierte Organisationen heute lernen und sich weiterentwickeln.“

Im Bereich Corporate Learning gibt es einige Dinge zu beachten, bevor man KI zur Automatisierung von Systemen einsetzt. Dr. Araya erklärte uns: „Das Lernen in der heutigen Arbeitswelt erfordert kontinuierliche adaptive Lernsysteme. Und das bedeutet, die KI einzusetzen, um der Automatisierung immer einen Schritt voraus zu sein. Tatsächlich wird das organisatorische Lernen schon jetzt Grundlage für das Management von Automatisierungswellen.“ Aber können KI und Lernautomatisierung in den kommenden Jahren Schritt halten?

Ironischerweise meinte Dr. Araya, dass Organisationen mit Wissen, das in und durch Technologie eingebettet ist, widerstandsfähiger gegen die Beschleunigung des technologischen Wandels sind. „Aus diesem Grund“, sagt er, „müssen Führungskräfte und Entscheidungsträger fortschrittliche KI-gesteuerte Lernsysteme einbinden, um sich an das beginnende Maschinenzeitalter anzupassen.“

Was kommt als Nächstes? „Rise of the Machines“? Dr. Araya stimmt zum Teil zu. Er sagte: „Wie Brynjolfsson und McAfee (2014) nahelegen, bewegen wir uns in ein „zweites Maschinenzeitalter“, in dem fortschrittliche Technologien eine systemische Transformation der Routinearbeit über mehrere Branchen hinweg eingeleitet haben. Die Wahrheit ist, dass vollautomatische Systeme ein absolut reales Ziel für einige Unternehmen sind.”

Ein Denkanstoss: Nach Untersuchungen von Gartner wird bereits 2025 ein Drittel aller Jobs in Software, Roboter und intelligente Maschinen umgewandelt. Das ist nur ein paar Jahre entfernt! Dr. Araya warnt: „Während die KI weiter expandiert und sich weiterentwickelt, müssen sich wissensbasierte Organisationen anpassen, indem sie fortschrittliche organisatorische Lerntechnologien einsetzen, um der Automationskurve voraus zu sein“.

Über den Experten

Charles Camarda
Sr. Advisor für Engineering Development, NASA Langley Research Center
Dr. Camarda hat 43 Jahre Erfahrung als Forschungs-Wissenschaftler/Ingenieur für thermale Strukturen bei Hyperschallfahrzeugen bei der NASA, als Astronaut auf der STS-114 (Wiederaufnahme der Flugtätigkeit des Space Shuttles nach der Columbia-Tragödie), als Director of Engineering in NASA's Johnson Space Center, und nun als Senior Advisor für Engineering Development in NASA's Langley Research Center. Sein Fokus ist die Entwicklung von Werkzeugen und Methoden, um die digitale Transformation des Lernens und der Bildung zu ermöglichen und die Art, wie wir im 21. Jahrhundert Probleme lösen, zu revolutionieren.

Sehen Sie sich Charles Camarda's Erwartungen für das Jahr 2018 an

Zugängliches Lernen geschieht in der digitalen Welt

  1. Das Lernen muss personalisierter und lernrerzentrierter werden.
  2. Mitarbeiter brauchen einen konstanten Fluss an Informationen, damit sie in neuen Feldern auf dem aktuellen Stand bleiben können.
  3. Lerninhalte müssen schnell entwickelt werden, damit die Mitarbeiter Zugang zu neuen Fachgebieten bekommen.

Der gesamte Lernmarkt entwickelt sich, um die Kosten im Griff zu behalten, doch die Herausforderung besteht darin, alle Lerninhalte zugänglich zu machen. Dr. Charles Camarda, NASA-Astronaut und Sr. Advisor für Engineering Development am NASA Langley Research Center

sagt: „Die digitale Transformation, wie wir Lerninhalte vermitteln, geschieht online. Dabei geht es nicht nur um die Art und Weise, wie die Lernenden am liebsten auf Informationen zugreifen, sondern auch um die sehr realen Herausforderungen, die unser System mit sich bringt, wenn es darum geht, die Kosten niedrig zu halten.“ Camarda sagte, dass die Kosten der Weiterbildung in Unternehmen um das Vierfache der nationalen Inflationsrate steigen, was es nicht-nachhaltig macht. Dinge wie Reisen zu Konferenzen oder das Einbeziehen von Trainern können sich summieren. Das muss sich ändern – die Digitalisierung ist die Lösung. 

Unternehmen können die Art und Weise reproduzieren, wie amerikanische Colleges Lernprogramme für Erwachsene verwalten. Micro-Learning ist zum bevorzugten Weg geworden, Lerninhalte so zu vermitteln, dass die Informationen sofort am Arbeitsplatz angewendet werden können. Gleichzeitig sagte uns Camarda: „Das Lernen muss personalisierter und schülerzentrierter werden. Je mehr Wissen wir darüber gewinnen, wie Mitarbeiter lernen, desto besser können wir die Lernerfahrungen an die individuellen Bedürfnisse anpassen.“ Technologie liefert die größte Wirkung. 

Ein weiterer wachsender Trend im Bereich E-Learning ist die Notwendigkeit eines konstanten Informationsflusses, damit sie in neuen Feldern auf der Höhe bleiben können. Jüngere Mitarbeiter sprechen gut auf On-Demand-Lernen an. Camarda sagt: „Die Produkte, die wir in der Entwicklung sehen und die Fähigkeit, die Daten zu manipulieren, die benötigt werden, um Lernmuster zu bestimmen, lassen uns besser verstehen, wie wir das Lernen fokussieren und personalisieren können, so dass es mehr Wirkung hat“.

Warum sollten Unternehmen in diese Lerntechnologie investieren? Camarda sagt, dass wir Kosten für Weiterbildung senken und sie effektiv skalieren können, um alle Mitarbeiter auf der ganzen Welt zu erreichen. Neue Fachgebiete (z. B. Data Science) wachsen schnell, so dass wir in der Lage sein müssen, Lerninhalte zu erstellen, die alle Mitarbeiter erreichen.

 „Lerninhalte müssen schnell entwickelt werden, damit die Mitarbeiter Zugang zu neuen Fachgebieten bekommen.“

Lernen wirkt sich am günstigsten auf die Unternehmensstrategie aus, wenn neue Konzepte online bereitgestellt werden, so dass alle Mitarbeiter gleichzeitig geschult werden. Camarda warnt jedoch: „Die Art und Weise, wie wir schulen, kann anders sein, aber es sollte genau beobachtet werden, damit wir wissen, dass die Mitarbeiter auch wirklich neues Wissen in ihre Arbeit einbringen“.

Über den Experten

Janne Hietala
CCO Chief Commercial Officer
+44 (0) 7484186421
Janne gründete sein erstes Unternehmen im Alter von 21. Er leitet die Commercial Operations des Unternehmens seit 2008 und kommerzialisiert finnische Lerntechnologie für den globalen Markt. Er ist verantwortlich für die kommerzielle Strategie in den Schlüsselbereichen Marketing, Vertrieb, Produktentwicklung und Service. Janne wurde zum Young Entrepreneur 2012 gewählt. Aktuell leitet er Valamis’ globales Vertriebsteam aus dem UK Unternehmensstandort im weltgrößten Fintech Zentrum, Level39, in London. Er beendet gerade das Executive MBA Programm an der London Business School.

Sehen Sie sich Janne Hietala's Erwartungen für das Jahr 2018 an

Unternehmen profitieren von besserer Entscheidungsfindung mit Big Data

  1. Im Jahr 2018 wird das Sammeln und Analysieren der Daten unter verschiedenen Fragestellungen im Mittelpunkt stehen.
  2. In weltweit führenden Organisationen werden Wissensmanagement, Informationsmanagement, Lernen und Leistung zunehmend als Einheit begriffen.
  3. Organisationen sehen Lernen nicht mehr primär als unterstützende Funktion, sondern richten es zunehmend am operativen Bereich des Unternehmens aus.

2018 werden Big Data als Basis optimierter Geschäftsentscheidungen eine zunehmende Bedeutung für Corporate Learning erlangen. Die häufig nur für HR-Zwecke eingesetzte Datenanalyse kann von Organisationen genutzt werden, um die Fortschritte von Lernenden und ihre Auswirkungen auf die Leistung zu verfolgen. Organisationen haben jedoch viele weitere Möglichkeiten, Big Data für das Lernen ihrer Mitarbeiter zu nutzen.

Wir trafen uns zu einem Gespräch mit Janne Hietala, dem kaufmännischen Direktor bei Valamis. Er erläuterte einige Best Practices bezüglich der Verwendung von Daten. Laut Hietala gibt es „eine Tendenz beim Lerndesign, sich mit der Erfahrung der Lernenden zu befassen, mit Auswirkungen auf die Geschäftsergebnisse. Daher glaube ich, dass das Sammeln und Analysieren der Daten unter verschiedenen Fragestellungen 2018 im Mittelpunkt stehen wird.“

Es besteht bereits die zunehmende Notwendigkeit, die Auswirkungen von Corporate Learning zu erkennen. Die lernende Organisation stellt einen Bezug zu den Unternehmenszielen her und versucht, die geschäftlichen Aspekte besser zu verstehen. Hietala erläutert: „Die Daten sind der Schlüssel zur Optimierung des Prozesses. LEarning Analytics sind der Entwicklung einige Jahre voraus, wir können jedoch unser Augenmerk auf die Kombination von Data Science und Predictive Analytics im Bereich Lernen und Entwicklung richten.“

Lerndaten sind wichtig, basieren jedoch noch auf den Aktionen der Lernenden

Hietala erläutert, dass derzeit die durch Lernaktivitäten erzeugten Daten stark auf Verhaltensdaten beschränkt sind. „Es kommt darauf an, wie sich Benutzer mit Lerninhalten verhalten, wie sie lernen und wie sich dies auf ihre Leistung im Unternehmen auswirkt. Letztendlich geht es darum, die richtigen Fähigkeiten bei den geeigneten Personen zu verbessern und die Arbeitsweisen der Mitarbeiter möglichst effizient zu ändern. Wir müssen zwei Aspekte miteinander verknüpfen: die Lernmethode und ihre Auswirkung auf die Organisation.“

Es kommt darauf an, wie sich Benutzer mit Lerninhalten verhalten, wie sie lernen und wie sich dies auf ihre Leistung im Unternehmen auswirkt.

Hietala prognostiziert: „In den globalen führenden Organisationen beginnen Wissensmanagement, Informationsmanagement, Lernen und Leistung miteinander zu verschmelzen. Diese Bereiche überlappen sich zunehmend.“ Dies lässt sich dort feststellen, wo Funktionen der selbstlernenden Suche eingeführt werden. Es gibt jedoch auch Personengruppen unter den Mitarbeitern, deren Zugriff auf Informationen aufgrund von Empfehlungen über die Community-Suche erfolgt. Dies überlappt sich mit Micro-Learning in der Organisation.

Hietala mahnt: „Chief Learning Officers und Chief Knowledge Officers müssen gemeinsam überlegen, wie sie sich zusammen mit der Personalabteilung einen Überblick über die technologischen Änderungen verschaffen können und wie die Organisation einzelne Personen unterstützen kann.“ Hierzu sei es erforderlich zu wissen, wie Lernende effizient Informationen finden, wie sie Probleme effizienter lösen und wie sich KI-Technologien wie Watson nutzen lassen.

Eine Lösung ist die Verwendung von Chatbots, die für Mitarbeiter verfügbar gemacht werden können, damit sie ihnen die richtigen Lerninhalte empfehlen. Hietala: „Da die Funktionalitäten verschmelzen, müssen Lernmanagementsysteme eine größere Integrationsfähigkeit bieten. Dies betrifft interne und externe Informationsquellen. Es geht deshalb nicht mehr nur um Informationen innerhalb der Organisation, sondern auch um den Zugriff auf unterschiedliche Wissensquellen im Internet und ihre Verwendung durch die Mitarbeiter.“ 

Sämtliche Inhalte aus jeder Quelle müssen kuratiert werden. Die Unternehmen haben viele Möglichkeiten, Lerninhalte zu verbessern, der Mensch muss jedoch immer einbezogen werden. 

Gemeinsame Verantwortung von HR-Abteilung und operativen Abteilungen für die Weiterbildung

Häufig stellt sich die Frage, bei wem die Verantwortung für Lerninitiativen liegen soll. „Üblicherweise war es die HR-Abteilung“, meint Hietala, „jedoch ist in immer mehr Unternehmen Weiterbildung nicht mehr eine Randfunktion und wird stattdessen stärker im operativen Geschäft angesiedelt. Der operative Bereich treibt neue Lernsysteme voran. Beispielsweise im Hinblick auf die finanziellen Aspekte, ob es nun um Mitarbeiterführung, Sicherheit u. ä. Themen geht. Es besteht ein Trend zu einem ganzheitlichen Ansatz, auch wenn dieser noch nicht vollständig verwirklicht wurde.“

Positiv hervorzuheben ist, dass Geschäftsführungen und CTOs mit CHROs und CLOs zusammenarbeiten. Hietala meint: „Meiner Meinung nach sind die Verantwortlichen für die Weiterbildung in der Organisation dafür verantwortlich, das Lernen auf strategische Weise zu ermöglichen. Sie müssen jedoch sicherstellen, dass sie an den Geschäftsergebnisse und der Unternehmensstrategie ausgerichtet sind – dies sind Anforderungen von der geschäftlichen Seite.“

„Die für die geschäftlichen Aspekte Verantwortlichen müssen jedoch auch wissen, welche Auswirkungen durch Lerninitiativen bewirkt und welche Investitionen in Lernprogramme getätigt werden können. Was kann mit digitalem Lernen und Simulation bewirkt werden, und welche wirtschaftlichen Berechnungen müssen angestellt werden, um die richtigen Entscheidungen für die Lerninitiativen des Unternehmens zu treffen? Es ist falsch, nur an die Kosten zu denken. Wenn Sie den Nutzwert eines digitalen Lernprogramms erhöhen, erhöhen Sie in den meisten Fällen auch den Nutzen, den dieses für die Unternehmensleistung bietet. Hierfür ist der CFO verantwortlich“, erläutert Hietala.

Investitionen in Lernen und Entwicklung sind erfolgsentscheidend

Warum sollten Organisationen mehr in Lernen und Entwicklung für Ihre Arbeitskräfte investieren? Es gibt zwei Hauptargumente. Eines ist die Kombination von Wissensmanagement und Performance Support. Das zweite ist die Menge der für Mitarbeiter verfügbaren Informationen und deren exponentielle Zunahme. Diese hat zur Folge, dass für den Zugriff auf sämtliche Informationen und die Auswahl der richtigen Informationen mehr Zeit benötigt wird. Es handelt sich im Wesentlichen um ein Problem bezüglich der Suche nach Informationen, das die Leistung beeinträchtigen kann.

Wir müssen Informationen erzeugen und gleichzeitig lernen, wie wir den Zugriff auf die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt verbessern können.

Wenn wir im Informationszeitalter unsere Produktivität bewahren möchten, müssen wir laut Hietala „Informationen erzeugen und gleichzeitig lernen, wie wir den Zugriff auf die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt verbessern können.“ Hier kann die Leistung durch Microlearning und KI, unter Verwendung von Chatbots, verbessert werden.

Ein weiteres Problem ist der Wandel in der Belegschaft. Hietala hebt hervor, dass Organisationen immer mit großen Mengen von Informationen arbeiten und sich dies auf Finanzen und professionelle Dienstleistungen auswirkt – Bereiche, in denen Wissensarbeiter tätig sind. Viele Arbeitsplätze werden durch andere ersetzt. Trotz einer aufgrund von Automatisierung und KI positiven Prognose findet ein starker Personalwechsel in diesen Positionen statt.

Hietala: „Manche Mitarbeiter werden von ihren Organisationen entlassen und andere werden eingestellt – der Arbeitsmarkt im Bereich Data Science ist bereits überhitzt. Dies verschlimmert die Situation noch weiter, da der Bedarf höher ist als das Angebot an Arbeitskräften. Im Grunde ist es eine wirtschaftliche Frage.“

Eine letzte Bemerkung von Hietala: „Es ist sinnvoller, Umschulungsprogramme zu entwickeln, um Mitarbeiter in neue Funktionen zu bringen, wo bereits ein Wandel der Arbeitsplätze erfolgt und ein Bedarf an neuen Qualifikationen besteht. Die Kosten für Entlassungen und Neueinstellungen sollten mit den Umschulungskosten verglichen werden. Die Unternehmensführung muss dann die Höhe der Investition bestimmen, die für die Umschulung der für den Wissenstransfer benötigten Mitarbeiter erforderlich ist.“

Über den Experten

Jerome Hanafi
Manager der Instructional Design Group bei Amadeus Customer Service

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Relevante Schulungen sind der Schlüssel zum Erfolg

  1. Lernmaterialien müssen an die richtigen Personen übermittelt werden – zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort
  2. Modularer Ansatz beim Lernen: Mundgerechte Happen an Information werden auch weiterhin der beste Weg sein, um Lernkonzepte einzuführen
  3. Förderung der Mitarbeiter innerhalb einer Lernkultur führt zu langfristiger Bindung und höherem Einsatz

Im Rahmen dieser erneuten Fokussierung auf den Einzelnen im E-Learning wird die Technologie die On-Demand-Bedürfnisse von Lernenden und Ausbildern unterstützen. Jerome Hanafi, Manager der Instructional Design Group beim Amadeus Customer Service, rät Organisationen, „Lern- oder Schulungsmaterial bereitzustellen, wann und wo es gebraucht wird". Er erklärt: „Immer weniger Menschen wollen fünf Tage lang an einem gewöhnlichen Frontal-Unterricht teilnehmen. Sie würden lieber kontextbezogene Lernunterstützung haben, weil sie die genauen Informationen bekommen möchten, wenn sie sie brauchen – ähnlich wie bei der Verwendung einer Suchmaschine."

Hanafi sagt, dass bedarfsgerechte Information aufgeteilt in kleine "Wissenshappen" auch in Zukunft der beste Weg sein wird, Lernkonzepte einzuführen. Er bezeichnet dies als "modularen Ansatz". Dies scheint von den heutigen Lernenden bevorzugt zu werden. Die Inhalte stammen aus verschiedenen Quellen, von kurzen "How to"-Videos bis hin zu Live-Sessions. Es ist eine sehr flexible Methode, die durch eine reaktionsfähige Technologie ermöglicht wird, die Lernende vernetzt und zu den entsprechenden Informationen führt. Lernplattformen, die Inhalte für die Nutzer gemäß ihrem Lernstil und ihren Interessen automatisiert bereitstellen, werden immer häufiger eingesetzt. Dies muss jedoch im Hinblick auf Lerninhalte sinnvoll geschehen. „Sobald das Lernsystem die Präferenzen eines Benutzers kennt, sollte das System relevante Informationen für relevantes Lernen bereitstellen", sagt Hanafi.

„Mundgerechte Happen an Information werden auch weiterhin der beste Weg sein, um Lernkonzepte einzuführen.“

Er fährt fort: „E-Learning in einem kombinierten Kurs (Blended Learning) wird immer mehr zu einem synchronen Lernen, bei dem der Einzelne das Gefühl hat, Teil einer Gruppe zu sein, die von einem Trainer geleitet wird. Sie können Material mittels E-Learning aneignen und haben dann zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Treffen mit dem Trainer. Sie können Gruppenübungen durchführen, bei denen der Trainer Sie auffordern kann, das Gelernte zu überprüfen. Wenn Menschen gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten müssen, werden die Grenzen von Zeit und Raum immer weiter aufgelöst".

Auch wenn eine reaktionsschnelle Technologie die Richtung vorgibt, bleibt das Lernen eine sehr menschliche Aktivität. Hanafi: „Es geht nicht nur um individuelles Lernen, sondern immer mehr um gemeinsames Lernen in der Gruppe. Eine Gruppe kann demselben Unternehmen oder auch anderen Unternehmen angehören. Und dank Social Networking und mobiler Geräte können Sie mit dem Einsatz von Gamification die Online-Kurse sehr interessant und menschlicher gestalten, als sie es je waren". Er fügt hinzu: „Selbst wenn man an künstliche Intelligenz denkt, ist die menschliche Arbeitskraft immer noch besser als jede Maschine, die bisher erfunden wurde.

Die zunehmende Globalisierung der Belegschaft in Verbindung mit dem Generationswechsel bedeutet, dass die Unternehmen schon heute in Bezug auf den Ausbildungs- und Schulungsbedarf in die Zukunft blicken sollten. Hanafi meint: „Talent kann von überall herkommen und kann überall hingehen. Es ist entscheidend, in Mitarbeiter zu investieren und sie zu befähigen. Menschen kommen und gehen – wir sehen das oft bei Millennials. Sie haben nicht vor, mehr als ein paar Jahre im selben Unternehmen zu verbringen." Die Lösung besteht darin, „in die richtigen Schulungen zu investieren, aber auch die Fragen der Mitarbeiter wirklich aufzugreifen und zu beantworten".

Hanafi unterstreicht, dass die bedarfsgerechte Förderung der Mitarbeiter innerhalb einer Lernkultur zu langfristiger Mitarbeiterbindung und optimaler Leistung führt.

Er sagt: „Wenn man auf die richtige Weise in menschliches Talent investiert, wird es sich entwickeln. Mit diesem Wachstum bekommt man einen Return on Investment. Dies kann eindeutig mit Training und Entwicklung erreicht werden."

Über den Experten

Antti Kuivalainen
Head of Consulting bei Valamis
Antti Kuivalainen hat mehrere Jahre Erfahrung in Management, Training und Support von Business Analytics Services für verschiedene Geschäftsmodelle. Er hat Spezialwissen über Prozesse, Services und Tools globaler Forstwirtschaftsunternehmen.

Sehen Sie sich Antti Kuivalainen's Erwartungen für das Jahr 2018 an

Micro-Learning und Anreize, die sich an den individuellen Bedürfnissen der Lernenden orientieren, sollten 2018 verstärkt eingesetzt werden

  1. Der Fokus sollte auf den individuellen Lernbedürfnissen der Mitarbeiter liegen
  2. Organisationen erkennen die höhere Bedeutung von Kompetenzen über die Titel an
  3. Microlearning wird schnell wachsen

Im kommenden Jahr wird der Fokus weiter auf die individuellen Lernbedürfnisse der Mitarbeiter gesetzt werden. Die Motivation der Lernenden wird zunehmend durch anreizbasierte Systeme, wie z. B. Abzeichen (Badges) gefördert. Micro-Learning scheint ein anhaltender Trend zu sein: Kurze Lernmodule werden den Lernenden auf Abruf zur Verfügung gestellt.

Antti Kuivalainen, Leiter Consulting bei Valamis, rät: „Die Nachfrage nach schnellen und zielgerichteten Informationsblöcken (Micro-Learning) wird schnell wachsen. Das liegt einfach daran, dass es einen größeren Anteil an Mitarbeitern gibt, die es gewohnt sind, mittels Online-Suche Informationen aufzufinden."

Häufig benötigen Mitarbeiter Informationen zeitnah für ihre Aufgaben und sind daran gewöhnt, diese Informationen in kleinen Blöcken zu konsumieren, erklärt er.

Auch die Art und Weise, wie Jobs gestaltet werden, verändert sich. Kuivalainen erläutert, dass Organisationen mehr Wert auf Kompetenzen legen als auf Berufsbezeichnungen. „Heutzutage sagen Titel nicht mehr viel über das Arbeitsprofil oder die Kompetenz eines Mitarbeiters aus", sagt er. "Learning Badges" als Nachweise für erreichte Lernziele sind sinnvoll - eine Idee, die aus dem Computerspielesektor kommt. Er sagt: „Dies wird das Lernen in der Organisation verändern, da es den Mitarbeitern ermöglicht, ihre Talente und Kompetenzen nachzuweisen, und gleichzeitig ermöglicht es den Arbeitgebern, Talente zu vergleichen und ihre Karriereentwicklung besser zu planen. Wie wird das erreicht? „Die Bereitstellung von Lerninhalten für den eigenen Lernstil wird unverzichtbar. Es bedeutet, geeignete Lerninhalte und die geeigneten Lernmethoden zu finden, basierend auf der Schaffung spezifischer Lernpfade."

Für Unternehmen ist es aus verschiedenen Gründen von entscheidender Bedeutung, in E-Learning zu investieren. Dazu gehört auch der sinkende Bedarf an manuellen Tätigkeiten aufgrund der fortschreitenden Automatisierung am Arbeitsplatz. Kuivalainen prognostiziert:

„Wenn weniger Personal für einfache Aufgaben benötigt wird, haben diejenigen Unternehmen, welche die spezialisierten Fachkompetenzen ihrer Belegschaft aufbauen können, einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen“.

Über den Experten

Andy Lancaster
Head of L&D Content, CIPD
Andy Lancaster hat über 25 Jahre Erfahrung in der Lern- und organisationalen Entwicklung im kommerziellen, technologischen und non-profit Bereich und hat außerdem als Berater gearbeitet. Andy hat einen Master in Instructional Design und ist ein Fellow of the Chartered Institute of Personnel and Development (FCIPD), dem Chartered Management Institute (FCMI) und dem Learning and Performance Institute (FLPI).

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Bereitstellung von Lernmöglichkeiten während des Arbeitsflusses

Laut Andy Lancaster, Leiter Learning and Development Content bei CIPD, gibt es 2018 drei Haupttrends im Bereich des organisationalen Lernens. Dazu gehören die Ausrichtung des Lernens an den Unternehmenszielen, der digitale Arbeitsfluss und die Verwaltung von Lern- und Performancedaten. Diese Trends spiegeln den verstärkten Einsatz von HR-Technologie wider.

Unternehmen werden sich zunehmend mit der Frage beschäftigen, wie gut ihre Lernplattformen und -methoden Ergebnisse in Bezug auf die Entwicklung von Mitarbeiterqualifikationen, Produktivität, Effizienz und Leistung liefern. Lancaster sagt: "Im kommenden Jahr gibt es einige sehr konkrete Dinge, auf die sich Organisationen konzentrieren sollten".

  • Erstens rät er: „Wir müssen genau wissen, wo das Unternehmen steht und was die aktuellen Lernbedürfnisse sind – inklusive Key-Performance-Indikatoren.
  • Zweitens sollte das Lernen während der Arbeit selbst ermöglicht werden. Dies erfordert Methoden, die es den Mitarbeitern leicht machen, während der Arbeit zu lernen, und keine interventionellen Lernformen, die die Mitarbeiter aus ihren täglichen Arbeitsgewohnheiten herausreißen." Lancaster empfiehlt Unternehmen, in ihrem Gesamtansatz für das Lernen agiler zu werden.
  • Der dritte Faktor, den die Verantwortlichen in der Organisation berücksichtigen müssen, ist die Frage, wie sie den Umgang mit großen Datenmengen komfortabler gestalten können. Sie geben darüber Aufschluss, wie gut die Organisation in Bezug auf die Erreichung Ihrer Ziele abschneidet.

Lerntechnologien unterstützen diese Ziele bereits heute, vorausgesetzt, die Entscheidungsträger setzen eine Priorität auf gut ausgebildete Arbeitskräfte.

Digitale Transformation der Belegschaft

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Human Touch für die KI-Revolution schaffen

Erhalten Sie Einsichten in die Vorteile von proaktivem Umschulen bzw. Reskilling und verstehen Sie die wirtschaftlichen Aspekte des Lernens besser.