• 08. Dezember 2021

HJK Helsinki - Wie Valamis hilft, Menschen im Sport zu entwickeln

Dieser Blog wurde in Zusammenarbeit mit HJK Helsinki, Finnlands führendem Fußballverein, geschrieben.

Bessere Spieler durch Daten 

Geschrieben von Hans Lahti, Direktor der HJK-Akademie

Bei HJK ist es unser Ziel, unsere Entwicklungsmaßnahmen zu verbessern und Spieler und Trainer besser zu machen.  Dieses Ziel ist seit Jahrzehnten das gleiche geblieben und ist wahrscheinlich ein Ziel für viele Sportvereine. 

Der Sport und die Gesellschaft haben über Generationen hinweg Schritte unternommen, um ihr Ziel zu erreichen, Trainer und Spieler mit Methoden auszubilden, die für die Lernenden jeder Epoche geeignet sind, um die Besten zu sein. Das vergangene Jahr hat mehr denn je bewiesen, dass digitale Lösungen nicht nur ein Pandemiephänomen im Sport und für junge Menschen sind. Vielmehr sind sie die Lösung, um unsere Aktivitäten auf die nächste Stufe zu heben.

Im Fußball, wie in jeder anderen Sportart auch, ist die wichtigste Arbeit die auf dem Platz. Die Arbeit muss richtig, aber auch zum richtigen Zeitpunkt erledigt werden. Dazu brauchen wir Daten über das Leistungsniveau, den Erholungszustand und die Trainingsfähigkeit des Sportlers auf und neben dem Platz.

Daten sagen uns sehr viel, aber nur, wenn wir sie richtig lesen können. Wir brauchen gut ausgebildete und hochkompetente Trainer, die in der Lage sind, die Informationen, die sie erhalten, anhand von Forschungsergebnissen und ihrer eigenen Erfahrung in Wissen, Verständnis und schließlich in Weisheit umzuwandeln, um das Richtige zu tun, um den Erfolg und das Wohlbefinden der Sportler zu fördern. Indem wir dieses Wissen und Verständnis teilen, können wir auch ein besseres gegenseitiges Verständnis und eine tiefere Zusammenarbeit auf allen Ebenen erreichen.

Erfasste und verarbeitete Daten helfen dem Einzelnen 

Es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche ihr körperliches Stressniveau und ihre geistige Beweglichkeit kennen. Daten sind dafür ein hervorragendes Instrument. In ihrer Einfachheit sollten Spieler und Trainer langfristige Informationen darüber haben, was und wie viel getan wurde. Wichtig ist, dass man versteht, wie sich das auf das aktuelle Leistungsniveau ausgewirkt hat, und dass man das aktuelle Niveau der geistigen Beweglichkeit kennt. Anhand dieser Informationen kann dann die richtige Art von Training zusammengestellt werden, die den nötigen Anreiz für das Erreichen des nächsten Leistungsniveaus bietet.  

Es ist auch wichtig, Fehlzeiten und Verletzungen zu beobachten. Wenn bei mehreren Spielern eine ähnliche, nicht mit einem Kontakt zusammenhängende Verletzung auftritt, sollten die möglichen Ursachen genauer untersucht werden. Den Spielern und ihren Eltern sollten dann die notwendigen Informationen zur Vorbeugung von Verletzungen beim privaten Training gegeben werden.  

Aus der Sicht eines einzelnen Spielers sind auch Vergleiche seines aktuellen Leistungsniveaus mit dem Zielniveau anderer Spieler ähnlichen Alters oder ähnlicher Fähigkeiten wertvoll. Für einen Spieler ist es gut zu sehen, auf welcher Stufe seines Weges er sich befindet und welche Richtung er einschlagen sollte, um seine nächste Zielstufe zu erreichen.   

Um diese fragmentierten Daten in eine Ressource umzuwandeln, brauchten wir einen zentralen Ort, eine Methode und - vor allem - die Kompetenz, die erhaltenen Informationen zu sammeln, zu speichern und zu analysieren. Der Kinder- und Jugendsport hat große Fortschritte bei der Sammlung und Analyse von Daten gemacht, aber es bleibt noch viel zu tun. Die Sicherstellung der Kompetenz der Trainer ist eine der Schlüsselkomponenten bei der Entwicklung der Daten.   

Die HJK hat eine lange Tradition in der Beobachtung der Entwicklung von Spielern und Trainern. HJK begann die Zusammenarbeit mit Valamis, einem Anbieter digitaler Lernlösungen, um eine klare Trainerstrategie und persönliche Entwicklungspfade für die HJK-Trainer zu entwickeln. Dies ermöglicht den Trainern einen einfachen Zugang zu den Schulungsmaterialien und versetzt sie in die Lage, ihre Kompetenzen zu jeder Zeit und an jedem Ort entweder selbständig oder unter Anleitung zu entwickeln.

Kompetente und motivierte Trainer sind eine Voraussetzung für den Betrieb einer Sportgesellschaft

Geschrieben von: Timo Muurinen, Geschäftsführer der HJK ry 

HJK ist eine große finnische Sportorganisation mit vielen Mitarbeitern, von denen fast 350 Fußballtrainer sind.  

Als großer Arbeitgeber stellen wir uns die gleichen Fragen wie viele andere Unternehmen in jeder Branche. Wie können wir uns um unsere Top-Talente kümmern? Wie können wir ein attraktiver Arbeitgeber für neue Fachkräfte bleiben?  

Als Sportverein unterscheiden wir uns jedoch aufgrund unserer Größe von vielen anderen Organisationen. Viele unserer Trainer betrachten diese Arbeit als ihre Leidenschaft. Der Fußball und das Trainieren sind nicht nur ein Teil ihres Lebens während der Bürozeiten. Vielmehr steht der Fußball auch in ihrer Freizeit und in ihrem Familienleben im Mittelpunkt. Trainings und Spiele finden an jedem Tag der Woche, zu fast jeder Uhrzeit und im ganzen Land statt.  

Als Verein wollen wir Kindern und Jugendlichen einen Ort bieten, an dem sie ihre Interessen ausleben und ihren Träumen nachgehen können. Ohne unsere hochkompetenten und motivierten Trainerinnen und Trainer könnten wir das nicht leisten.  

Als Arbeitgeber besteht eine unserer größten Herausforderungen darin, herauszufinden, wie wir die Motivation unserer Top-Talente aufrechterhalten können. Wie können wir denjenigen, die sich weiterentwickeln wollen, kontinuierlich Weiterbildungen anbieten? Wie können wir das Lernen so gestalten, dass die wechselnden Tagesrhythmen und Standorte der Lernenden berücksichtigt werden? Wie können wir bei all dem den Teamgeist aufrechterhalten, der für unseren Sport so wichtig ist?   

Die Auswahl an Instrumenten zur Erreichung unserer Ziele muss breit gefächert und vielfältig sein. Die jüngste vom Verein eingeführte Methode ist die Partnerschaft mit der Lernumgebung Valamis, die während der Pandemie begann. Die digitale Lernumgebung ermöglicht es den Vereinstrainern, zu einem Zeitpunkt, der ihnen am besten passt, an ihren maßgeschneiderten Trainingsprogrammen zu arbeiten. Die Schulungen können nach Belieben in den Tagesablauf integriert werden, unabhängig vom Standort. Die Verantwortung für die Entwicklung von Kompetenzen, die in der Trainertätigkeit benötigt werden, liegt natürlich beim Sportverein selbst, aber jeder Trainer ist auch dafür verantwortlich, seine eigenen beruflichen Kompetenzen zu entwickeln und auf dem neuesten Stand zu halten. Wir freuen uns, dass wir die dafür notwendigen Instrumente zur Verfügung stellen können.  

Die ersten digitalen Schritte für eine systematische Coaching-Kompetenzentwicklung sind getan. Ich bin gespannt, welche weiteren Möglichkeiten sich im Rahmen unserer Partnerschaft mit Valamis ergeben werden. 

Stärkung der Gemeinschaft aus der Ferne

Geschrieben von: Emma Järvinen, HJK ry Ausbildungsleiterin

Eine der zentralen Aufgaben von HJK ist es, den Mitgliedern der Gemeinschaft ein Gefühl von Sinn und Zugehörigkeit zu vermitteln. Wir wollen eine Gemeinschaft sein, in der sich jeder zu Hause fühlt, Gleichgesinnte findet und sogar Freundschaften schließen kann. 

Die fast 350 Trainer, die bei der HJK beschäftigt sind, repräsentieren die verschiedenen Bereiche des Coachings. Es gibt Stadtteiltrainer, Akademietrainer, Trainer von Auswahlmannschaften, Athletiktrainer, und die Liste lässt sich fortsetzen. Trainer, die am Anfang ihrer Karriere stehen, lernen in Valmentaja-Akatemia die Grundlagen des Trainierens, während erfahrenere Trainer in den höchsten Kursen der UEFA ausgebildet werden. Während der eine Trainer darüber nachdenkt, wie er einem Sechsjährigen bei der Entwicklung seiner grundlegenden Fähigkeiten helfen kann, hilft ein anderer vielleicht einem 18-jährigen Nationalspieler bei der Bewältigung seines Stresslevels.  

Trotz oder vielleicht gerade wegen dieser unterschiedlichen täglichen Herausforderungen bilden unsere Trainer ein unschätzbares Netzwerk von Kollegen. Die gemeinsame Arbeit gibt den Trainern einen Sinn und vermittelt ihnen positive Erfahrungen. Das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein, kann motivierend sein.   

Das erlebte Gemeinschaftsgefühl steht auch in direktem Zusammenhang mit den Lernergebnissen der Coaches. Vor den Herausforderungen, die die COVID-19-Pandemie mit sich brachte, bestand der Alltag der Coaches aus verschiedenen persönlichen Schulungsveranstaltungen und informellen Treffen. Im besten Fall führten diese Begegnungen zu guten Gesprächen und boten kollegiale Unterstützung, Inspiration und neue soziale Beziehungen. Diese Begegnungen erinnerten uns daran, dass wir letztlich alle mit denselben Themen und Fragen für dieselben Ziele arbeiten.

Multi-Channel-Ansatz bietet mehr Optionen 

Zu Beginn der Coronavirus-Pandemie haben wir unsere Trainerausbildung mit Valamis auf eine digitale Lernumgebung umgestellt. Die Bedeutung dieser Plattform wird trotz der allmählichen Rückkehr zu persönlichen Schulungen und Meetings nicht abnehmen. Um optimale Lernergebnisse zu erzielen, müssen klare Rollen und Ziele sowohl für Präsenz- als auch für Fernschulungen und Interaktionen festgelegt werden. Sie haben beide ihren Platz.  

Persönliche Begegnungen bieten immer noch diese Wärme und Aufrichtigkeit, die viele von uns während der Pandemie vermisst haben. Die digitale Umgebung, die in Valamis aufgebaut wurde, ist dagegen das Rückgrat von allem, fast wie eine Heimatbasis für uns. Sie beinhaltet die Coaching-Strategie des Clubs und alle Trainingskurse.   

Wir legen unsere gemeinsamen Regeln, unsere Sprache und unsere Ziele über diese Homebase fest. Es ist immer sicher, dorthin zurückzukehren, um weitere Informationen zu erhalten und Ideen mit anderen Trainern auszutauschen. Die Erleichterung des Dialogs zwischen Trainern, die sich vielleicht nicht einmal auf dem Spielfeld sehen, ist einer unserer wichtigsten Trümpfe.   

Wir werden mit Jubelschreien zum Training vor Ort zurückkehren, aber mit ebenso viel Begeisterung unsere Online-Lernumgebung weiterentwickeln. So können wir unseren Trainern noch mehr bieten. Es ist geplant, dass auch unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter bald in den Genuss unserer neuen Schulungspraktiken kommen werden. 

Lesen Sie die Kundengeschichte.

Über den Experten

Emma Järvinen

Emma Järvinen

Head of Coaching, HJK Helsinki

Über den Experten

Hans Lahti

Hans Lahti

Academy Director, HJK Helsinki

Über den Experten

Timo Muurinen

Timo Muurinen

Executive Director, HJK Helsinki

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