• Januar 11, 2018

Neues Jahr, neues Glück – Versprechen an unsere Belegschaft

2018 ist da: 365 neue Tage, für die sich die meisten von uns vorgenommen haben, besser und gesünder zu leben als bisher. Es ist die Zeit, in der in den Fitnessstudios aus allen Nähten platzen und die Menschen beginnen, ihre Vorsätze wie Gewichtsabnahme und eine gesündere Lebensweise in die Tat umzusetzen.

Gute Vorsätze fürs neue Jahr sind umstritten, ich persönlich mag sie jedoch. Sie bringen einen dazu, über das eigene Leben nachzudenken und darüber, was man zum Positiven verändern könnte. Darüber nachzudenken, in welche Bahnen Sie Ihr Leben lenken wollen, stellt an sich schon eine sinnvolle Nutzung Ihrer Zeit dar. Bei Arcusys haben wir uns etwas Zeit genommen, um zusammen mit einigen Führungskräften einige Vorsätze zu fassen, die unsere Belegschaft befassen.

In diesen Gesprächen tauchten die folgenden Vorsätze am häufigsten auf:

  • Ich werde mehr Zeit und Energie als bisher in die Weiterentwicklung meiner eigenen Kompetenzen und der meines Teams investieren.
  • Ich werde meinen Teammitgliedern mehr Gehör schenken und die Kommunikation unter meinen Teammitgliedern fördern.
  • Ich werde das Gemeinschaftsgefühl am Arbeitsplatz und im Team stärker als bisher fördern.

Es ist jedoch leider so, dass Vorsätze meist nur dann umgesetzt werden, wenn man Dinge konkret anpackt und seine Vorsätze detailliert genug ausarbeitet. Die Vorsätze unserer Führungskräfte fürs neue Jahr haben mich darüber nachdenken lassen, wie wir in der Personalabteilung diese Vorsätze mit unserer Arbeit unterstützen können.

Eigene Entwicklung im Interesse des Unternehmens

Um die persönliche Entwicklung im Interesse des Unternehmens auf verschiedene Weise zu unterstützen, haben wir bei Arcusys neben der „normalen" Entwicklung während der Arbeitszeit auch andere Entwicklungsmethoden eingeführt. Die im finnischen Competitiveness Pact beschriebenen Stunden werden für das Erlernen funktionsübergreifender Kompetenzen verwendet. Unseren Mitarbeitern stehen Lernmaterialien und Tipps zu Lernmethoden zur Verfügung, es gibt jedoch keine detaillierten Regeln, wie genau der Entwicklungsprozess aussehen sollte. Die endgültige Entscheidung liegt also beim Mitarbeiter, solange die Entwicklungsmaßnahmen im Einklang mit der Unternehmensstrategie sind.

Die Mitarbeiter von Arcusys wurden anhand ihrer Kompetenzbereiche in Kompetenzgruppen (Competence Center Groups) aufgeteilt, in denen es selbstverständlich ist, sich gemeinsam weiterentwickeln zu können. Deshalb werden wir sie 2018 zu gemeinsamen Aktivitäten wie z.B. gemeinsamen Lunchmeetings ermutigen, in deren Rahmen sie – allesamt Experten auf Ihrem Gebiet – sich ein Video oder eine Präsentation zu einem im Voraus gewählten Thema ansehen werden. Nach dem Mittagessen diskutieren die Teilnehmer die Präsentation und wie die daraus gewonnenen Erkenntnisse in ihrer eigenen Arbeit genutzt werden können. Das Mittagessen wird natürlich vom Unternehmen gesponsored.

Direkter Kontakt

Wie steht es um den Vorsätze, besser zuzuhören, die Kommunikation zu stärken und, die wahrscheinlich größte Herausforderung, auch die Zeit dafür zu finden? Ich habe bereits im vergangenen Jahr angekündigt, dass wir bei Arcusys ein neues Management-Service-Modell einführen werden. Zwar ist es leider nur bei meiner Ankündigung geblieben, aber ich lasse mich nicht entmutigen, sondern werde einen weiteren Anlauf starten. Deshalb möchte ich hiermit ankündigen, dass wir schon in den ersten Monaten des Jahres mit der Pilotphase des von Vincit entwickelten Leadership as a Service-Modells beginnen werden. Wir glauben, dass es sich positiv auf den Einsatz von Ressourcen und Zeit durch unsere Führungskräfte auswirken wird.

Führungskräfte profitieren von diesem Service, da sie ihren Mitarbeitern zuhören und sie in genau den Dingen unterstützen können, die für die Mitarbeiter aktuell wichtig sind. Mit anderen Worten: Wir wollen versuchen, vom stressigen Führungsmodell „Alles für alle gleichzeitig" auf ein mehr individualisiertes Management-Service-Modell umzusteigen. Mit diesem Modell wollen wir auch erreichen, dass Leistungen von den jeweils am besten geeigneten Experten erbracht werden, egal, ob es sich dabei um einen Kollegen, eine Führungskraft, das Management oder einen externen Spezialisten handelt. Bei Arcusys sehen wir nach wie vor eine wichtige Rolle in der fürsorglichen Aufsichtsarbeit. Das neue Service-Modell soll daher die Aufsichtsarbeit nicht ersetzen, sondern sie einfacher und effektiver gestalten.

#WeAreArcusys

Das dritte Versprechen unserer Führungskräfte war, den Gemeinschaftssinn weiter zu verbessern. Ähnlich wie die persönliche Entwicklung ist auch der Gemeinschaftssinn einer unserer Grundwerte. Vorsätze, die unsere Grundwerte stärken, werden immer begrüsst. Da wir 2017 das Glück hatten, genau 50 neue Mitarbeiter bei Arcusys begrüßen zu dürfen, wollen wir dden Gemeinschaftssinn besonders im Fokus behalten. Ich verspreche, dass unser HR-Team alle Arcusys-Mitarbeiter bei der Förderung des Gemeinschaftssinns mit Events und Foren unterstützt und stärkt. Ich glaube fest daran, dass Arcusys-Mitarbeiter 2018 öfter als je zuvor auf gemeinsamen Reisen, Saunaabenden, Sport- und Kulturveranstaltungen, Spielabenden, Bierverkostungen und in diversen Kommunikationskanälen anzutreffen sein werden.

Der Gemeinschaftssinn liegt jedoch nicht ausschließlich in der Verantwortung des Arbeitgebers und des Vorgesetzten. Auch der Mitarbeiter selbst trägt dafür eine große Verantwortung. Unsere Führungskraft Jarmo hat es folgendermaßen ausgedrückt: „Unser Team ist auf vier Standorte verteilt. Der Gemeinschaftssinn spielt eine wichtige Rolle bei der Vertrauensbildung. Ich hoffe, dass unser gesamtes Designteam die Förderung des Gemeinschaftssinns zu ihrem wichtigsten Vorsatz macht."

Was ist mit guten Vorsätzen betreffende der Work-Life-Balance?

Wenn es um das Wohlbefinden bei der Arbeit geht, spielt die Work-Life-Balance bei Arcusys seit jeher eine wichtige Rolle. Themen wie Internationalisierung, Strategiewechsel und das Wachstum des Unternehmens haben in den letzten Jahren fast alle Arcusys-Mitarbeiter besonders gefordert. Die Freizeit-Vorsätze unserer Führungskräfte bezogen sich in erster Linie darauf, Freizeitaktivitäten, die sie selbst für wichtig erachten, wieder aufleben zu lassen. Für viele bedeutete das mehr Zeit für Musik und/oder Sport. Sowie Zeit für die Familie zu reservieren und, wie unsere Führungskraft Nea es ausdrückte, „gesunden Egoismus zu erlernen – zu lernen, wie man ‚Nein‘ sagt".

Als Unternehmen können wir die Verwirklichung der Work-Life-Balance unserer Mitarbeiter auf vielfältige Weise unterstützen. Meiner Meinung nach muss das Management mit guten Beispiel vorangehen, wenn es darum geht, eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu finden. Das Management sollte vorleben, wie man sich um sich selbst kümmert und wie man seine Arbeitsfähigkeit in einem sich ständig ändernden organisatorischen Umfeld aufrechterhält. Nicht einmal die besten Mitarbeitervergünstigungen können kompensieren, wenn das nötige Fundament, z. B. die Fähigkeiten zur persönlichen Lebensgestaltung und in das eigene Wohlbefinden investieren zu können, nicht von den Mitarbeitern selbst gelegt wird.

Abschließend meine persönlichen Vorsätze für das neue Jahr. Zwei Dinge habe ich mir vorgenommen: Ich möchte bei meinen Einkaufstouren weniger Plastiktüten kaufen und 2018 eine optimistischere Einstellung habel als in 2017. Ich bin gespannt, ob ich an meinen Vorsätzen festhalten kann und welcher dieser Vorsätze schwieriger einzuhalten sein wird. Wie ich eingangs sagte, mag ich persönlich Vorsätze, und abschließend möchte ich noch sagen, dass ich es sogar oft schaffe, meine Vorsätze einzuhalten. Dennoch habe ich mich nie entmutigen lassen, wenn meine Vorsätze aus dem einen oder anderen Grund gescheitert sind. Man kann es jederzeit erneut versuchen.

Oder wie jemand, der weiser ist als ich, einmal sagte: „Die Tragödie im Leben liegt nicht darin, dass man sein Ziel nicht erreicht. Die Tragödie liegt darin, dass man kein Ziel hat, das man erreichen könnte".

*Die Fotos im Blog stammen von unserer gemeinsamen Reise nach Berlin im Herbst 2017 und wurden von Jooseppi aufgenommen.

Über den Experten

Maria Vihtkari
CHRO Chief Human Resource Officer
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